atzeratze Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.01.2006 Beiträge: 58 Wohnort: HH-Hamburg
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Verfasst am: 25.05.2006, 19:20 Titel: 3 weitere Geschuchten aus der aller Welt |
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Auf einem Basar in Bagram, einer Stadt im Norden von Kabul, hat ein Jugendlicher einen USB-Stick verkauft. Nichts Besonderes denken Sie? Keineswegs, das Fatale daran: Auf dem Datenspeicher befanden sich die Namen von Afghanen, die für die USA spionieren.
40 Dollar kostete nach einem Bericht der Los Angeles Times ein mobiler 1-GB-Datenträger mit Daten über Personen, die den US-Geheimdiensten über die Taliban und Al Qaida berichteten.
In Bagram befindet sich ein Stützpunkt der US-Luftwaffee. Auf dem benachbarten Basar ging der Deal ganz offen über die Bühne. Auf dem Stick befinden sich nach dem Zeitungsbericht die Namen, Fotos und Telefonnummern der US-Spione. Die Dokumente waren mit "geheim" gekennzeichnet, einige waren verschlüsselt und Passwort-geschützt, andere lagen ungeschützt vor.
Außerdem enthielt der Stick Informationen über die Vorgehensweise der Geheimdienste, inklusive geheimer Routen ins benachbarte Pakistan, Diagramme und Erläuterungen zur Ausbildung der US-Special-Forces. Immer wieder prangt das Vermerk "geheim" auf den Daten. Ein Dokument erläutert, wie eine bestimmte US-Basis im Falle eines Angriffs verteidigt werden soll.
Die US-Armee sucht jetzt nach der Herkunft des Sticks. In Bagram und Umgebung würden ständig PCs und Zubehör verhökert, die zuvor aus der US-Luftwaffenbasis gestohlen wurden, wie Händler behaupten. Der Luftwaffenstützpunkt dient zugleich als Standort für Geheimdienstoperationen gegen Al Qaida und andere Terrorgruppen.
Die US-Truppen und ihre Verbündeten würden die Basare regelmäßig auf Hehlerware kontrollieren, wie der US-Kommandeur von Bagram erklärt. Doch bisher habe man dabei kein so sensibles Material gefunden.
Aus einigen Indizien scheint sich die Einheit der Person identifizieren zu lassen, von der die Dateien stammen. Ob alle Dokumente tatsächlich authentische Informationen enthalten, konnte bis jetzt nicht geklärt werden. Einige der Dateien tragen ein Datum von April 2006, sind also neu. Andere stammen aus dem Jahr 2004.
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Krieg machen und dann auf seine Sachen nicht aufpassen können.
China will mit einem Online-Computerspiel die Moral der Jugendlichen heben.
In "Lernen von Lei Feng" zählen nicht tote Gegner, sondern gute Taten und Hilfsbereitschaft. Dafür wurde ein altes kommunistisches Vorbild wiedererweckt. Die Spieler schlüpfen in die Figur des berühmten Mustersoldaten Lei Feng und müssen freiwillig auf Baustellen arbeiten, beim Kauf von Eintrittskarten helfen und auf Schatzsuche gehen: Nach den "Gesammelten Werken" Mao Tse-tungs. Am Ende winkt ein Treffen mit dem "Großen Vorsitzenden".
Lei Feng, der 1962 mit nur 22 Jahren tödlich verunglückt war, wurde von Mao Tse-tung wegen seiner Selbstlosigkeit posthum zum nationalen Vorbild erklärt. Das Spiel sei "sehr populär unter vielen Studenten" in der südchinesischen Stadt Kanton, berichtete die Shanghai Daily. Lei Feng muss darin auch gegen feindliche Spione kämpfen: "Manchmal sind die Feinde sehr stark. Der Kampf erschöpft einen sehr. Dann spreche ich im Spiel mit dem Parteisekretär und schon ist meine Lebenskraft wieder da", sagte der Schüler Jiao Jian.
In dem Spiel gehe es um "harte Arbeit, ein einfaches Leben und die Bereitschaft, anderen zu helfen", schrieb die Zeitung. "Wenn meine Erfahrung, mein Ruf, meine Fähigkeiten und Loyalität ausreichen, gewinne ich und treffe den Vorsitzenden Mao", sagte Jiao Jian.
Der größte Computerspiele-Hersteller Chinas, Shanda, berichtete am Montag, ebenfalls Abenteuer mit "Lei Feng" sowie anderen historischen Figuren herausbringen zu wollen. Auftraggeber sei die kommunistische Jugendliga von Schanghai.
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In Kanada ist vieles anders, wie wir spätestens seit Michael Moores "Bowling for Columbine" wissen: Kanadier sperren beispielsweise ihre Haustüren nicht ab und tragen eher selten Schusswaffen. Was wir aber noch nicht wussten: Junge Kanadier geben virtuellem Sex den Vorzug gegenüber realem Körperkontakt. Zumindest behauptet das eine neue Studie.
Die Digitalisierung des Lebens dringt selbst in die intimsten Bereich vor. Auch das Liebesleben bleibt davon nicht ausgespart. Sofern eine in Kanada durchgeführte Studie zutrifft, ist jungen Menschen virtueller Sex lieber als richtiger. Für die Untersuchung wurden 2484 Personen an 150 Colleges und Universitäten in Kanada befragt. 51 Prozent der Studienteilnehmer waren Frauen, 49 Prozent Männer, wie http://mybroadband.co.za/ berichtet.
87 Prozent der befragten Männer und Frauen gaben an, dass sie schon einmal virtuellen Sex über Instant Messenger, Webcams oder via Telefon genossen hätten.
Die meisten der Studienteilnehmer sind zwischen 18 und 23 Jahre alt, sind also mit Computern groß geworden. "Das Internet ist deren zweite Natur", wie einer der Forscher meint, "und so macht es Sinn, wenn sie das Internet auch auf ihre sexuellen Erfahrungen ausweiten".
Via Chat oder Foren sei die Kontaktaufnahme bequemer und einfacher als beispielsweise in einer nicht virtuellen Kneipe. Zudem bewahren sich die Teilnehmer beim Cybersex eine gewisse Anonymität, wie die Forscher meinen.
So verblüffend sich das Ergebnis der Studie auch liest, einiges scheint für die virtuelle Liebe zu sprechen: Sie strengt körperlich weniger an, es kann weniger dabei schief gehen und sie schützt absolut zuverlässig vor Krankheiten und einige Tausend Gramm schwere Spätfolgen. Ob sie aber auch genauso viel Spaß macht, steht auf einem anderen Blatt…
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Nach dem Erfolg der "milliondollarhomepage" überlegen sich immer mehr Anwender, wie sie möglichst ohne großen Aufwand vie Geld verdienen können. Eine skurrile Idee kommt jetzt aus England. Dort wird eine Dose Bohnen versteigert - Böhnchen für Böhnchen.
Der geschäftstüchtige Schotte John Deas will den Inhalt einer 200-Gramm-Konservendose Bohnen versteigern - und zwar jede Bohne einzeln. Das Angebot für die erste Bohne stand am Montag im Internet-Auktionshaus ebay bereits bei sechs britischen Pfund (8,75 Euro). Die Käufer sollen neben der Hülsenfrucht ein Echtheits- Zertifikat sowie ein Foto der Dose erhalten. Falls es so weitergeht, kann Deas bei insgesamt 150 Hülsenfrüchten auf einen Preis von mehr als 900 Pfund hoffen - umgerechnet mehr als 1300 Euro.
Die Idee kam dem Angestellten aus der Gemeinde Stonehaven durch die Berichte über den britischen Studenten Axel Tew, der es auf seiner Homepage mit dem Verkauf von winzig kleinen Pixeln als Werbefläche zum Millionär brachte. "Ich wollte etwas Ähnliche machen und habe in den Schrank geguckt. Da standen die Bohnen, und die Idee war da", erzählte der Schotte. "Meine Frau und meine Kollegen haben den Plan für verrückt erklärt. Aber die wissen, wie ich bin." _________________ Manche Leute haben einen geistigen Horizont von Null. Den nennen sie dann 'Standpunkt'. |
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